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In
vielen Network- bzw. MLM-Strukturen hört man immer die selben Klagen.
Viele Teilnehmer steigen wieder aus, bevor sie richtig angefangen haben.
Warum ist das so?
1. Viele Anfänger werden mit
Sprüchen wie
1500,- Euro nebenberuflich, Hauptberuflich 6.000 möglich
oder bei
Eignung Firmenwagen und ähnlichen
Sprüchen geworben.
Das da sehr viel Arbeit hinter steckt wird schlicht verschwiegen.
2. Die meisten Networker
die noch neu in der Branche sind, denken nach wie vor
wie ein Arbeiter/Angestellter und nicht wie ein Unternehmer:
Es ist Monatsende! Wo ist mein Gehalt?
Geld für Werbung habe ich nicht! Muss ich erst verdienen!
Der Unternehmer hingegen weiß, dass er erst eine Leistung erbringen
muss,
bevor er ein Einkommen erzielen kann und das Werbung bei seinen
potentiellen
Kunden einen Bedarf erweckt, der ihm seinen Verdienst bringen wird.
Er weiß, das er Zeit und auch Geld investieren muss um zu verdienen.
Denn er tauscht nicht Zeit gegen Geld wie ein Arbeitnehmer,
sondern Leistung gegen Einkommen!
Legen Sie Ihr Arbeitnehmerdenken ab und überdenken Sie Ihre
Einstellung!!
Nicht die anderen sind Schuld, wenn es nicht läuft, sondern Sie alleine als
Unternehmer!
3. Es wird mit Zahlen herum geschmissen die utopisch
sind.
Es gibt zwar Networker die im ersten halben Jahr 500 und mehr Mitglieder
angeworben haben, aber das ist eher die Ausnahme als die Regel!
Schauen Sie sich meine Minimalrechnung
mal an, das ist annähernd
realistisch, wenn man etwa tut! Wer weniger aktiv ist erreicht
weniger, wer mehr tut hat auch mehr Erfolg!
Ich habe zwar auch schon einmal 300 Mitglieder in 6 Wochen für den
Besucherschwarm geworben, aber das ist nicht die
NORM aller Dinge.
Setzt Euch am Anfang kleiner Ziele und wachst durch das Erreichen dieser Ziele!
4. Das erste Jahr ist für viele Networker der Prüfstein!
Bei den meisten (aktiven!) Networkern stellen sich zwischen dem
6. und 12. Monat die ersten spürbaren finanziellen Erfolge ein.
Der Breakeven (Einkünfte grösser als Ausgaben) wird bei
aktiven Networkern meist zwischen dem 3. und 6. Monat erreicht.
Wer das Durchhaltevermögen bis dahin nicht hat, oder nicht
bereit ist, in kürzerer Zeit die Leistung zu bringen, die andere
in einem Jahr bringen, um in entsprechend kürzerem Zeitraum
den selben Erfolg zu haben, der sollte lieber Lotto spielen oder reich heiraten.
5.
Es wird zu schnell resigniert. Weil die
oft in Zeitungsanzeigen
versprochenen Verdienste am Anfang nicht erreicht werden,
springen viele Anfänger von Vertrieb zu Vertrieb.
Spätesten nach dem dritten Wechsel ohne eine
Einkommensverbesserung geben sie dann auf.
Dabei wären sie in der gleichen Zeit beim ersten Vertrieb mit etwas
Durchhaltevermögen ihrem Ziel wahrscheinlich schon deutlich näher gekommen!
6. Ein typischer Anfängerfehler
ist es sich selbst zu wenig und anderen
Menschen zu viel zuzutrauen. Wenn ein Bekannter sagt: "Das ist
nichts!",
dann ist die Networker- Karriere oft schneller beendet als sie angefangen hat.
Oft sitzen die Miesmacher in der eigenen Familie und verfolgen
mit ihrer Meinung einen nicht ganz uneigennützigen Zweck!
(dann hat er/sie ja gar keine Zeit mehr für mich!!
oder
Das Geld brauchen wir doch für den Urlaub!!)
Fangen sie ruhig mal an sich selbst zu vertrauen und vor allem etwas zuzutrauen!
Wenn Ihnen jemand finanzielle Ratschläge erteilen will, sollten Sie sich, wenn
Sie die
befolgen wollen, vielleicht erst mal vergewissern, ob es demjenigen überhaupt
besser geht als Ihnen!
Ich nehme in Finanzangelegenheiten nur Ratschläge von Menschen an,
die mindestens ein fünfmal so hohes Einkommen haben wie ich.
Allen anderen höre ich in finanziellen Dingen nur dann zu, wenn sie mir
gerade erklären, wie sie Ihr Millionenvermögen verloren habe, denn
ich muss nicht unbedingt jeden Fehler selbst machen.
7. Der vorletzte und vielleicht wichtigste Grund ist vielleicht, dass gerade
Menschen die im Network erfolgreich sein könnten, weil sie sehr viele Kontakte
haben und sehr kommunikativ sind, den ersten Schritt nicht tun, weil sie
Network-Marketing mit Pyramiden-Spielen und Kettenbriefen gleichsetzen.
Leider haben bestimmte illegale Systeme den Ruf der ganzen Branche
in Mitleidenschaft gezogen.
8. Viele neue Networker steigen wieder aus, weil viele Quellen Network-Marketing
immer noch mit Kettenbriefen und Pyramidensystemen gleichsetzen.
Aber warum ist das so?
Gehen Sie doch mal kritisch an die Sache ran:
Network-Marketing wird nicht umsonst Empfehlungsmarketing genannt.
Denn es lebt von Empfehlungen, von Mundpropaganda!
Und wer profitiert davon? Richtig, die Networker!
Und wer nicht? Richtig, die Werbebranche!
Die wird, wenn überhaupt bei Strukturvertrieben nur in der Startphase in
Anspruch genommen.
Und wer gehört noch zu den Verlierern?
Großhandel und Einzelhandel, denn deren Verdienstspanne streichen jetzt die
Networker selbst ein.
Also, lasst Euch nicht von Menschen, die keinen Nutzen vom MLM haben,
Euer
Vorhaben zerreden!
Informiert euch bei den
Menschen, die schon Geld damit verdienen!
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